Am 28. Januar 2004 hatte ich eines meiner einschneidensten Ereignisse. Der Heiratsantrag...
Auf dem Weg zur Hochzeit mit meiner liebsten stand die erste Hürde an. Die Verlobung. Es sollte etwas Besonderes werden. Aber was nur?
Mir war klar, dass möglichst die Freunde und Familie dabei sein sollen. Aber wie soll man das vereinen? Nach einigen endlosen Stunden überlegen und suchen war die Idee entstanden. Ein Kinobesuch könnte die Lösung sein. Da fällt es ja nicht auf, wenn man 20-30 Leute einlädt. Man kann ja sagen man hätte die Karten gewonnen. Nur für ein Kino braucht man dann doch noch etwas mehr.
Also ging es erst einmal ab, in unser Kino um die Ecke. Erst schauten alle recht verdutzt aber nachdem ich meine Idee vorgestellt hatte war allen klar, so könnte das etwas werden. Ein kurzes Video auf der Kinoleinwand, dann geht das Licht an. Die Frage, ein Gläschen Sekt und dann einfach nur noch den Moment genießen.
Also musste ich jetzt an ein Video kommen. Aber das sollte sich noch als den einfacheren Teil heraus stellen. Ein guter Freund (Robert Rez) ist dafür der Perfekte man. Schnell meine Ideen auf Papier gebracht und ab zum Designer. Innerhalb weniger Stunden war ein schönes Video entworfen. Mit dem Kinopolis Aschaffenburg wurde dieses nun an einem Vormittag mal auf der großen Leinwand vorgeführt. Und es war einfach nur phantastisch. Die Aktion konnte starten. Ein Filme wurde ausgesucht, die Eintrittskarten bestellt und den Freunden die Geschichte von den gewonnen Eintrittskarten eingetrichtert.
Am Mittwoch den 24.01.2004 ging es dann also mit meiner Fast-Verlobten im Auto ins Kino. Ich bekam vor Aufragen während der Fahrt kein Wort heraus und musste nur an die Worte denken die ich meiner zukünftigen sagen wollte. Die Vorstellung begann, die Werbung lief. Der Vorhang schloss sich und ging wieder auf. Normal würden jetzt die Trailer und dann der Hauptfilm starten. Stattdessen mein Video. Meine Frau wurde zappelig und konnte sich vor Aufragung kaum halten. „jemand in diesem Kino wird einen Heiratsantrag bekommen“... Ich brachte keinen Ton mehr heraus. Dann wurde das Licht wieder etwas heller. Ich stand auf und fragte Sie und Sie sagte ja. Ein riesen Applaus, verdutzte und erfreute Gesichter gaben mir die Bestätigung. Das war genau der richtige Weg.
Zum starten bitte mit der Maus in das Video klicken!
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